Akupunktur |
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Aktualisiert am: 17.11.2011 |
Schon vor mehr als 2000 Jahren entdeckten die Chinesen, daß über bestimmte Punkte an der Hautoberfläche Einfluß auf das Körperinnere genommen werden kann. Die Punkte haben nur einen Durchmesser von wenigen Millimetern und weisen im Vergleich zu ihrer Umgebung einen anderen elektrischen Hautwiderstand auf. Schon vor dem Auftreten erster Krankheitszeichen können diese Stellen druckschmerzhaft sein. Die Akupunkturpunkte liegen auf sogenannten Meridianen, die auch Körperleitbahnen genannt werden.
Lebensenergie Qi Die Leitbahnen können mit einem Kanalsystem verglichen werden, in dem Energie strömt. Diese Energie, von den Chinesen "Qi" genannt, stellt die eigentliche Lebenskraft des Menschen dar. Sie entwickelt sich aus den zwei gegensätzlichen Kräften "Yin" und "Yang". Sind diese Kräfte im Gleichgewicht, herrscht Harmonie und Gesundheit. Die Energie fließt frei und ungehemmt im Körper. Krank wird der Mensch dagegen, so die chinesische Vorstellung, wenn der Strom des Qi behindert ist. Ein Ungleichgewicht von Yin und Yang kann zu einem Stau, einem Mangel oder einer Blockade der Energie im Körper führen. Apathie oder Nervosität können dabei ebenso Ausdruck einer Störung sein wie Rückenschmerzen oder erhöhter Blutdruck. Durch die Akupunktur wird der Energiestrom, also der Fluß des Qi, reguliert und harmonisiert. Der Nadelstich selbst ist nur mit einem kurzen, schnell vorübergehenden Schmerz verbunden. Je nach Ort werden die Nadeln unterschiedlich tief gestochen. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 20 Minuten. Anwendungsgebiete Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Liste von über 40 Krankheiten zusammengestellt, bei denen die Anwendung von Akupunktur empfohlen wird. Dazu gehören u.a.:
Ausserdem wird Akupunktur unterstützend bei der Nikotinentwöhnung eingesetzt. |
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Naturheilpraxis Maria Lohmann
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