Biochemie nach Dr. Schüßler

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Aktualisiert am: 17.11.2011

Biochemie nach Dr. Schüßler

 

Bereits vor mehr als 100 Jahren entdeckte der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821-1898), dass nahezu jede Krankheit auf Störungen im Mineralstoffhaushalt der Zellen beruht. Aus diesem Wissen heraus entwickelte er die Biochemie (griech. bios = Leben) mit den nach ihm benannten zwölf heilenden Schüßler Salzen.

Die heilenden Mineralstoffe, die auch in natürlicher Weise im Körper vorkommen, wie Kochsalz, Kieselsäure oder Kalziumfluorid, wurden von Schüßler in einer speziellen Weise aufbereitet, damit sie von den Körperzellen optimal aufgenommen werden können.

Schüßler hatte in seinen Untersuchungen die wichtige Erkenntnis gewonnen, dass die Verteilung wie auch die Verwertung bestimmter Mineralsalze bei verschiedenen Erkrankungen verändert ist. Demnach beeinträchtigt der Mangel des einen oder anderen Mineralstoffes den gesamten Zellstoffwechsel.

Liegt eine Verteilungsstörung der Stoffe im Gewebe vor, ist die Gesundheit beeinträchtigt. Ursache dieser Verteilungsstörungen ist aber meist nicht ein Mangel in der Nahrung, sondern die Nichtverwertbarkeit der jeweiligen Mineralsalze. Biochemische Salze können diese krankhaften Blockaden auflösen - Blockaden, die auch bei Gewichtsproblemen eine Rolle spielen.

Dabei handelt es sich bei der Biochemie nach Dr. Schüßler keineswegs um eine reine Substitutionstherapie, die fehlende Stoffe ersetzt. Vielmehr stellen die Mineralsalze einen Reiz (Information) für den Organismus dar, d.h., sie regulieren den Mineralstoffhaushalt der Zellen und stellen ein gesundes Gleichgewicht her. Die Abläufe in den Zellen normalisieren sich. Auf diese Weise können verschiedene Beschwerden wirkungsvoll und nahezu ohne Risiko behandelt werden.

Die Erfahrung zeigt, dass bei vielen Menschen nicht nur bei einem Mineralsalz, sondern bei mehreren Salzen gleichzeitig eine Störung vorliegt. Wie äußert sich das? Das Salz mit dem größten Defizit tritt dabei mit seinen Symptomen und Beschwerden in den Vordergrund und verdeckt möglicherweise weitere Störungen im Mineralhaushalt. So kann es gut sein, dass erst nach Regulation des einen Mangels die nächste Mineralsalzstörung zum Vorschein kommt. Mit richtig ausgewählten Schüßler Salzen werden jedoch alle Ebenen der Störung erreicht.

 

Jedes der 12 Schüßler Salz hat einen eigenen Charakter. Es besitzt unverwechselbare Wirkeigenschaften, hat eine Beziehung zu bestimmten Organen und zeigt auch auf der Persönlichkeitsebene deutlich seine Besonderheiten. Wenn Störungen existieren, treten äußerlich Veränderungen (z.B. Gesichtsfarbe, Falten) auf, die helfen, einen Mangel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.


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