Basische Ernährung

Die Menge der vorhandenen Säuren im Körper hängt stark mit unserer Ernährung zusammen. Speziell bei tierischem Eiweiß und isolierten Kohlenhydraten wie Weißmehl fallen große Mengen von Säuren an, die der Organismus bewältigen muss, um das Säure-Basen-Gleichgewicht konstant zu halten.
Günstig ist darum eine basenüberschüssige, mineralienreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse.

Basenbildende oder neutrale Nahrungsmittel Säurebildende Nahrungsmittel
Frisches, erntereifes Gemüse, Sprossen Fleisch, Wurst
Blattsalate Fisch, Meerestiere
Pellkartoffeln, Bircher-Kartoffeln Pommes frites, Chips
Süße, an der Sonne gereifte Früchte Saure, unreife Früchte
Getrocknete Früchte wie Feigen, Datteln, Rosinen (ungeschwefelt) Süßigkeiten, Schokolade
Tofu und Sojaprodukte Hartkäse
Stilles Wasser, Kräutertee, Frische Obst- und Gemüsesäfte Limonaden, Cola, Light-Getränke
Molke, Kefir Weißmehlprodukte
Kaltgepresste Pflanzenöle wie Sonnenblumen-, Raps oder Olivenöl Schmalz, Speck, raffiniertes Pflanzenöl

Viele Menschen glauben, dass alle Speisen, die sauer oder säuerlich schmecken, auch säuernd auf den Säure-Basen-Haushalt wirken. Das Gegenteil ist der Fall: Früchte wie z.B. Grapefruits oder Äpfel reagieren, sobald sie sich im Körper befinden, basisch und wirken somit positiv ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt. Außerdem gilt, je mineralienreicher ein Nahrungsmittel, desto besser für den Säure-Basen-Haushalt. Befindet sich der Körper bereits in einer sauren Stoffwechsellage, so ist für eine Entsäuerung das Verhältnis 80% basenspendende und 20% säurespendende Lebensmittel ideal.