Irisdiagnose |
|||||||||
Aktualisiert am: 17.11.2011 |
Bei der Irisdiagnose betrachtet der Heilpraktiker die Iris (Regenbogenhaut), durch ein spezielles Irismikroskop, mit der selbst kleinste Farb- oder Strukturveränderungen erkennbar sind. Aber auch mit bloßem Auge ist leicht zu sehen, dass sich von der Pupille aus feine Linien strahlenförmig über die Iris ausbreiten. Ihre Dichte, Unregelmäßigkeiten oder Linienausbuchtungen lassen Rückschlüsse über Konstitution und körperliche Schwachstellen zu. Die Augen als Spiegel von Gesundheit und Krankheit Die Iris stellt eine Reflexzone des Körpers dar, wonach man jedem inneren Organ ein Feld in der Iris zuordnen kann. So spiegelt die linke Iris die linke Körperhälfte wider, während in der rechten Iris die rechte Körperseite zu sehen ist. Ist der Mensch gesund, so weist die Iris eine regelmäßige, unauffällige Struktur auf. Bei einer Organstörung oder Erkrankung werden Veränderungen erkennbar im Sinne verschiedener Zeichen wie Pigmentierungen, Flecken und Furchen. Sieht der Irisdiagnostiker beispielsweise bei einem Patienten einen dunklen Irisrand so schließt er daraus, daß sich aufgrund mangelnder Ausscheidung zu viele Giftstoffe in der Haut angesammelt haben und leitet eine entsprechende Therapie ein. Augenfarbe und Konstitution Die Irisfarbe gibt häufig Hinweise auf Krankheitsneigungen und Konstitution eines Patienten. Helle Verfärbungen in einer Zone können z.B. auf eine akute Entzündung deuten oder auf einen Reizzustand des zugeordneten Organs, dunkle Verfärbungen dagegen interpretieren die Augendiagnostiker als Organschwäche. Erworbene gesundheitliche Probleme und Störungen, die z.B. auf langjährige Fehlernährung, zurückzuführen sind, zeigen sich oft in Verfärbungen oder Pigmentauflagerungen. Akute Erkrankungen lassen sich in der Regel nicht aus den Augen diagnostizieren, deshalb sollte man hier keine überzogenen Erwartungen an die Irisdiagnose stellen. Vielmehr kann man die Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen sehen und eine Aussage über die Gesamtkonstitution treffen. Man kann Krankheitsentwicklungen häufig frühzeitig erkennen, oft schon zu einem Zeitpunkt, wo sich noch keine auffälligen Symptome zeigen. In unserer Praxis ist die Irisdiagnose immer eine wertvolle Ergänzung zu allen anderen diagnostischen Maßnahmen. |
||||||||
Naturheilpraxis Maria Lohmann
|
|||||||||