Alle Beiträge von Maria Lohmann

Einen Monat lang vegan leben

Eine reine pflanzliche Ernährung tut der Gesundheit gut, schützt Natur und Tiere. Viele Menschen entscheiden sich für Veganuary mit guten Vorsätzen gleich zu Beginn eines neuen Jahres, nachdem über die Feiertage reichlich Fleisch und Wurst verzehrt wurde. Doch die vier Wochen kann man natürlich in jedem Monat eines Jahres machen. Unterstützung liefert die gemeinnützige, 2014 in England gegründete Organisation Veganuary, die die Vision einer veganer Welt zum Schutz der Tiere, der Gesundheit und der Umwelt verfolgt.

Detox-Wissen: Industrieller Fruchtzucker

Industrieller Fruchtzucker = Furchtzucker?
Fruktose schmeckt süßer als Zucker. Zunächst scheinbar eine gute Möglichkeit, Kalorien einzusparen. Der Haken dabei: Die Sättigung tritt langsamer ein, deshalb verspeist man meist viel mehr, als Körper und Waage lieb sind.
Und war früher eher zu viel Alkohol schuld an der Entstehung einer Fettleber, haben heutzutage öfter die Ernährung, sprich zu viele Kohlenhydrate wie Zucker und industriell hergestellter Fruchtzucker, ihre Finger im Spiel. Besonders bedenklich: „Glukose-Fruktose-Sirup“. Hinter dem harmlosen Namen verbirgt sich ein industriell hergestellter Fruchtzucker, ein Gemisch aus Getreide (Mais- oder Weizenstärke).

Fruktose wird in der Leber zu Fett umgebaut. Obendrein treiben Fruchtzucker und fruktosegesüßte Gerichte den Harnsäurespiegel nach oben. Auch einseitige Diäten und strenges Fasten führen zu einer starken Säurebelastung und schwemmen Toxine in erheblichem Maße aus dem Fettgewebe. Sie können sogar einen Gichtanfall auslösen durch die Freisetzung von Harnsäuren.
Getränke mit Süßstoff liefern keine Energie, regen aber paradoxerweise den Appetit an und bringen den Insulinstoffwechsel durcheinander. Für jemanden, der abnehmen möchte, sind sie ungeeignet. Künstliche Süßstoffe verändern sogar die Darmflora.

Auszug aus dem Buch Detox für Eilige: Wohlfühltipps für den Darm
Darmgesundheit und Detoxen gehören eng zusammen. Entgegen ihrem schlechten Ruf sind die meisten Bakterien einer intakten Darmflora (Mikrobiom) vorteilhaft für uns. Denn die winzigen Untermieter übernehmen eine Schlüsselrolle bei der Aufnahme nützlicher Nahrung, der Entgiftung und damit unserer gesamten Gesundheit.

Grafik: Grafikbüro Schaaf, Germersheim
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Obst- und Gemüsesäfte für die Gesundheit

Deine Nahrung sei dein Heilmittel“ befand bereits Hippokrates. Heute steht uns eine größere Auswahl an Lebensmitteln als je zuvor zur Verfügung. Dennoch ernähren sich viele relativ einseitig. Dabei ist der Körper mit seinen Milliarden von Zellen auf die tägliche Zufuhr von basischen Mineralstoffen und Vitaminen angewiesen, da er einen Großteil von ihnen nicht vom Körper gespeichert werden kann, sondern regelmäßig von außen zugeführt werden muss. Frisches Obst und Gemüse spielen in diesem Zusammenhang die Schlüsselrolle.

Verschlackung und Übersäuerung des Stoffwechsels
Langjährige Übersäuerung und basenarme Ernährung führen zu einer Ansammlung von Stoffwechselendprodukten im Körper. Die Entgiftungszentrale Leber ist meistens überfordert und auch die anderen Ausscheidungsorgane Niere und Haut kommen ihrer Aufgabe nicht mehr nach. Wenn sich im Körper zu viele belastende Stoffe angesammelt haben, behindern sie viele Stoffwechselprozesse bzw. werden im Bindegewebe abgelagert. Durch basische Heilsäfte und eine Umstellung der Ernährung lassen sich diese Blockaden wieder auflösen.

Der Säure-Basen-Haushalt
Aus naturheilkundlicher Sicht ist der Säure-Basen-Haushalt im Körper von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Ganzheitsmedizin führt zahlreiche Beschwerden wie erhöhte Infektanfälligkeit, rasche Ermüdung und Antriebsschwäche, Hautleiden, Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und depressive Zustände auf eine chronische Übersäuerung des Körpers zurück. Durch eine Ernährungsumstellung lassen sich diese Beschwerden in den meisten Fällen positiv beeinflussen. Experten plädieren deshalb für eine basenreiche, überwiegend vegetarische Ernährung. Obst- und Gemüsesäfte können den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen.

 Heilwirkung von basischen Säften

  • Konzentrierte Zufuhr von Mineralien, Vitaminen und anderen Heilstoffen
  • Säfte sind basenbildend und wirken so der Übersäuerung entgegen
  • Anregung aller Stoffwechselfunktionen
  • Verdauungsfördernd
    Regeneration des Darms
  • Intensive Entschlackung, Ausleitung von Giftstoffen
  • Aufhebung von Stoffwechselblockaden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Steigerung der Leistungsfähigkeit, Vitalisierung
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Verbesserung des Schlafs

Kleine Saftkunde
Nur in rohem Zustand können wir den optimalen Nutzen aus Obst und Gemüse ziehen, denn nur dann bleiben Vitamine und Minerale voll erhalten. Ungekochte, d. h., naturbelassene Nahrung ist „lebendige“ Nahrung, wie der berühmte Ernährungsarzt Bircher-Benner die Rohkost bezeichnete. Erfahrungsgemäß vertragen viele Menschen, die an naturbelassene Nahrung zu wenig gewöhnt sind, zumindest Säfte am Anfang besser als Rohkost. Alle Obst- und Gemüsearten enthalten basische Mineralien, Vitamine und Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Magnesium und Eisen. Die Nährwerte der einzelnen Obst- und Gemüsearten variieren naturgemäß je nach Klima, Reifegrad, Bodenbeschaffenheit und Anbaubedingungen.
Oft gefragt wird nach dem Unterschied zwischen frischen Säften und Smoothies. Ganz einfach: Smoothies sind im Grunde ein Fruchtpüree aus Saft und unverdaulichen Faserstoffen. Ein purer Saft hingegen ermöglicht Ihnen eine größere Menge an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen in einem Glas aufzunehmen, da diese wertvollen Vitalstoffe extrahiert werden. Und innerhalb von kurzer Zeit gehen diese Stoffe vom Darm in das Blut über, weil Saft so leicht verdaulich ist.

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Naturmedizin für Frauen

Jede weibliche Lebensphase geht mit hormonellen Veränderungen einher, die das komplexe Wechselspiel von Körper, Geist und Psyche beeinflussen. Daher wünschen sich viele Frauen eine natürliche und wirksame Medizin, die auf das feine und sensible System des weiblichen Körpers eingeht und die innere Kraft zur Selbstheilung aktiviert.

Ob Heilkräuter, Homöopathie, gesunde Ernährung oder traditionelle Heilmittel – alle Elemente der Naturheilkunde sind hervorragend geeignet, um typische Frauenbeschwerden zu lindern wie Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen oder Stimmungsschwankungen.

Naturmedizin für Frauen 
Kompakt-Ratgeber,
126 Seiten Mankau-Verlag, 2019
ISBN 978-3-86374-515-8
8,99 Euro (D) / 9,20 Euro (A)

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